„Damit die Johannes Gutenberg-Universität Mainz auch weiterhin auf international wettbewerbsfähigem Niveau forschen kann, benötigt sie eine moderne und hochspezialisierte Geräteausstattung. Mit der Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Geräteinvestitionen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die Forschungsinfrastruktur gezielt zu stärken und die Attraktivität der Universität als Partnerin für Wissenschaft und Wirtschaft sowie als Studienort weiter zu erhöhen“, sagt Staatssekretärin Dr. Tamara Müller bei der Überreichung der Landesförderung.
„Damit die Johannes Gutenberg-Universität Mainz auch weiterhin auf international wettbewerbsfähigem Niveau forschen kann, benötigt sie eine moderne und hochspezialisierte Geräteausstattung. Mit der Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Geräteinvestitionen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, die Forschungsinfrastruktur gezielt zu stärken und die Attraktivität der Universität als Partnerin für Wissenschaft und Wirtschaft sowie als Studienort weiter zu erhöhen“, sagt Staatssekretärin Dr. Tamara Müller bei der Überreichung der Landesförderung.
„Exzellente Forschung braucht exzellente Forschungsinfrastruktur“, unterstreicht auch JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch. „Daher sind wir sehr dankbar, dass wir mit der Förderung des Landes unsere Geräteausstattung gezielt dort modernisieren und ausbauen können, wo sie den größten wissenschaftlichen Mehrwert entfaltet. Dabei profitieren von dieser Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Universität nicht allein unsere Forschenden, sondern natürlich auch unsere zahlreichen Kooperationen und letztlich der Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz.“
Im Schwerpunkt Gesundheit werden die neuen Geräte für die Forschung an neurodegenerativen Erkrankungen, Krebs und Virusinfektionen eingesetzt und so den wissenschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich entscheidend stärken. Moderne bildgebende und analytische Systeme, beispielsweise in der Genomforschung und der biomedizinischen Analytik, ermöglichen ein tieferes Verständnis biologischer Prozesse und leisten einen Beitrag zur Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieansätze.
In der Materialforschung, nachhaltigen Chemie und Energieforschung wird die Forschung an neuen methodischen Ansätzen gestärkt, um ressourceneffiziente Verfahren, nachhaltige Materialien und alternative Katalyseprozesse zu entwickeln. Damit werden zugleich Perspektiven zur Reduktion energieintensiver industrieller Verfahren eröffnet und Beiträge zu einer nachhaltigen chemischen Kreislaufwirtschaft möglich.
Die Umwelt- und Klimaforschung profitiert von der Erweiterung hochauflösender Analyse- und Bildgebungssysteme, die von der Untersuchung geochemischer Prozesse über die Analyse klimaresilienter Pflanzen bis zur Forschung an Klimaarchiven reichen.
Darüber hinaus wird mit dem Aufbau einer interdisziplinär genutzten Eyetracking-Infrastruktur für 20-Computerplätze eine Forschungsinfrastruktur mit hoher Relevanz für Psychologie, Bildungs-, Kommunikations- und Kulturwissenschaften etabliert.
„Mit dem Forschungsfonds Rheinland-Pfalz investieren wir gezielt in exzellente Forschung und leistungsfähige Forschungsstrukturen an unseren Universitäten und Hochschulen. Moderne Forschungsinfrastruktur schafft die Voraussetzungen für wissenschaftliche Spitzenleistungen, stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen und fördert die Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Damit investieren wir zugleich in die Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Rheinland-Pfalz“, so Dr. Tamara Müller.
