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Staatssekretärin Dr. Tamara Müller: Land fördert KI-Forschungskolleg „PHOENI-X“ mit 750.000 Euro – eine Kooperation von Hochschule Trier, Universität Trier und RPTU

Das neue Forschungskolleg „PHOENI-X“ – Prädiktives hybrid-objektorientiertes Energiemanagement mit interaktiven Lernalgorithmen“, eine Kooperation der Hochschule Trier als koordinierender Hochschule sowie der Universität Trier und der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern wird im Rahmen der Förderlinie „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ für drei Jahre gefördert. PHOENI-X erforscht neue innovative Lösungen zur Koordination von Energieerzeugung, -speicherung und -verbrauch in Gebäuden und zielt dabei auch auf eine Optimierung der Rechen- und Energieeffizienz der eingesetzten KI-Methoden ab. Das in den Kompetenzbereichen Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit angesiedelte Kolleg wurde in der aktuellen Förderrunde der Forschungskollegs Rheinland-Pfalz in einem externen Begutachtungsverfahren ausgewählt. Insgesamt erhalten die drei Hochschulen für die Projektlaufzeit Juli 2026 bis Juni 2029 eine Förderung in Höhe von 750.000 Euro. Davon gehen an die Hochschule Trier insgesamt 375.000 Euro, an die beiden Universitäten jeweils 187.500 Euro.

„Ich freue mich, dass durch das Forschungskolleg PHOENI-X die bestehenden Kooperationen zwischen der Hochschule Trier, der Universität Trier und der RPTU weiter ausgebaut werden und so weitere Netzwerke entstehen können. Denn für Fortschritt braucht es sowohl exzellente Grundlagenforschung als auch praxisnahe angewandte Forschung und Entwicklung. Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bringen dafür unterschiedliche Stärken zusammen und schaffen durch ihre Zusammenarbeit einen besonderen Mehrwert“, sagt Dr. Tamara Müller, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit.

„Mit PHOENI-X verbinden wir zwei zentrale Zukunftsthemen: Künstliche Intelligenz und nachhaltige Energiesysteme. Ich freue mich sehr, dass die Hochschule Trier dieses Forschungskolleg koordinieren und gemeinsam mit der Universität Trier und der RPTU Kaiserslautern neue, praxisnahe Lösungen für ein intelligentes Energiemanagement entwickeln wird. Die Förderung unterstreicht zugleich die Stärke hochschulübergreifender Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist uns, dass die entwickelten Ansätze am Umwelt-Campus Birkenfeld unmittelbar erprobt und damit Forschung und Anwendung eng miteinander verzahnt werden“, erklärt Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier.

Das Forschungskolleg „PHOENI-X“ entwickelt neue Lösungen für ein intelligentes und vorausschauendes Energiemanagement in Gebäuden. Dabei sollen Strom, Wärme und Mobilität nicht getrennt, sondern gemeinsam betrachtet und aufeinander abgestimmt werden. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von modellbasierten und datenbasierten Methoden. Dadurch sollen die jeweiligen Vorteile beider Ansätze genutzt und ihre Nachteile möglichst vermieden werden. Eine wichtige Grundlage bilden dabei neue Verfahren des maschinellen Lernens. Diese bieten großes Potenzial für ein leistungsfähiges und gleichzeitig alltagstaugliches Energiemanagement in Gebäuden. Das zentrale Ziel ist die Entwicklung eines flexiblen Grundmodells zum Energiemanagement, dass sich mit geringem Aufwand auf unterschiedliche Gebäudetypen übertragen lassen soll – vom Einfamilienhaus bis hin zu großen Industrieanlagen. Die entwickelten Konzepte werden am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier in einem Versuchsaufbau praktisch erprobt und überprüft. 

Hintergrund:

Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Hochschulen in den Bereichen Lehre, Forschung und Transfer und stärkt zugleich die Möglichkeiten für Promotionen, insbesondere in den Zukunftsfeldern Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Mit den „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ ermöglicht die rheinland-pfälzische Landesregierung seit 2018 Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) Promotionen in Kooperation mit Universitäten. Die „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ führen die spezifischen Kompetenzen beider Hochschularten in der Forschung konsequent zusammen und nutzen sie für die gemeinsame Forschung, Betreuung und Qualifizierung der Doktorandinnen und Doktoranden. Sie tragen somit dazu bei, den regionalen Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften für Wissenschaft und Wirtschaft zu sichern.

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