Gerade für Rheinland-Pfalz sei diese neue Entwicklung von besonderer Bedeutung. „Unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen pflegen seit vielen Jahren enge und erfolgreiche Kooperationen mit Partnern in Schottland und anderen Teilen des Vereinigtes Königreich. Gerade im Bereich der Biotechnologie bestehen intensive Netzwerke und gemeinsame Forschungsprojekte, die durch die Folgen des Brexits teilweise erschwert wurden. Diese können nun wieder einfacher aufgenommen, vertieft und ausgebaut werden“, so der Minister. Hoch betont, dass Erasmus+ weit mehr sei als ein Mobilitätsprogramm: „Es ist ein Motor für Innovation, Wissenstransfer und gegenseitiges Verständnis in Europa. Die nun geschaffene Gleichstellung britischer Einrichtungen mit denen der EU-Mitgliedstaaten wird die Qualität und Reichweite unserer Kooperationen erheblich stärken.“
Auch mit Blick auf die bevorstehende Teilnahme der Schweiz ab 2027 sowie den Übergang zur nächsten Programmperiode sieht der Minister positive Impulse: „Wir erleben gerade, wie Europa im Bildungs- und Forschungsbereich wieder enger zusammenwächst. Das ist ein wichtiges und ermutigendes Zeichen – gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten.“ Für Rheinland-Pfalz biete sich jetzt die Chance, bestehende Partnerschaften – insbesondere mit Schottland – strategisch weiterzuentwickeln. „Diese Gelegenheit werden wir aktiv nutzen“, sagt Clemens Hoch.