Die jetzt angekündigten Maßnahmen seien Ausdruck eines schwierigen Marktumfelds nach der Pandemie, das viele Unternehmen der Branche vor strukturelle Herausforderungen stellt. Dennoch bleibe entscheidend: Der Standort Mainz werde erhalten und bleibe Herzstück der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von BioNTech. „Das ist ein wichtiges Signal für Rheinland-Pfalz“, sagt Wissenschaftsminister Hoch. Bitter sei der Verlust für den Standort Idar-Oberstein, da gerade hier die Erfolgsgeschichte des Unternehmens regional spürbar für die Menschen und die Region gewesen sei, so Hoch.
Der Minister zeigt sich überzeugt, dass die Biotechnologie auch künftig eine Schlüsselbranche für die medizinische Versorgung und den Wirtschaftsstandort Deutschland sein wird. „BioNTech verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele, insbesondere in der Krebsforschung und bei innovativen Therapien. Die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens zeigt, dass die Phase der Konsolidierung auch eine Grundlage für zukünftiges Wachstum sein kann. Rheinland-Pfalz wird diesen Weg weiterhin aktiv begleiten, denn wir werden auch künftig gezielt in Forschung, Hochschulen und Innovationsnetzwerke investieren, um optimale Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Talentakquise zu schaffen. Ich bin zuversichtlich, dass BioNTech – getragen von seiner wissenschaftlichen Exzellenz und den visionären Vorhaben seiner Unternehmensführung – wieder in eine Phase des Wachstums eintreten wird. Davon wird auch Rheinland-Pfalz profitieren“, sagt Clemens Hoch.