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Wissenschaftsminister Clemens Hoch: „Einschnitte bei BioNTech sind schmerzhaft“ – Rheinland-Pfalz bleibt starker Wissenschafts- und Biotechnologiestandort

Der Impfstoffhersteller BioNTech plant laut eigenen Angaben die Schließung mehrerer Produktionsstandorte. Das Mainzer Unternehmen begründet bei der Vorstellung seiner Quartalszahlen die Einschnitte mit einer zu geringen Auslastung, Überkapazitäten und Kosteneinsparungen. Betroffen seien unter anderem der Produktionsstandort in Idar-Oberstein. „Die heute bekannt gewordenen Pläne von BioNTech sind eine Zäsur und zugleich schmerzhafter Einschnitt – für die Beschäftigten, für die betroffenen Regionen und auch für die deutsche und internationale Biotechnologiebranche insgesamt“, erklärt Wissenschaftsminister Clemens Hoch. BioNTech habe in den vergangenen Jahren Enormes geleistet. Das Unternehmen stehe wie kaum ein anderes für wissenschaftliche Exzellenz, Innovationskraft und unternehmerischen Mut ‚made in Rheinland-Pfalz‘“, so der Minister. „Die rasante Entwicklung eines Impfstoffs in der Pandemie war eine historische Leistung, die weltweit Leben gerettet und den Wissenschaftsstandort Mainz und unser Land international sichtbar gemacht hat“, sagt Hoch.

Die jetzt angekündigten Maßnahmen seien Ausdruck eines schwierigen Marktumfelds nach der Pandemie, das viele Unternehmen der Branche vor strukturelle Herausforderungen stellt. Dennoch bleibe entscheidend: Der Standort Mainz werde erhalten und bleibe Herzstück der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von BioNTech. „Das ist ein wichtiges Signal für Rheinland-Pfalz“, sagt Wissenschaftsminister Hoch. Bitter sei der Verlust für den Standort Idar-Oberstein, da gerade hier die Erfolgsgeschichte des Unternehmens regional spürbar für die Menschen und die Region gewesen sei, so Hoch.

Der Minister zeigt sich überzeugt, dass die Biotechnologie auch künftig eine Schlüsselbranche für die medizinische Versorgung und den Wirtschaftsstandort Deutschland sein wird. „BioNTech verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele, insbesondere in der Krebsforschung und bei innovativen Therapien. Die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens zeigt, dass die Phase der Konsolidierung auch eine Grundlage für zukünftiges Wachstum sein kann. Rheinland-Pfalz wird diesen Weg weiterhin aktiv begleiten, denn wir werden auch künftig gezielt in Forschung, Hochschulen und Innovationsnetzwerke investieren, um optimale Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Talentakquise zu schaffen. Ich bin zuversichtlich, dass BioNTech – getragen von seiner wissenschaftlichen Exzellenz und den visionären Vorhaben seiner Unternehmensführung – wieder in eine Phase des Wachstums eintreten wird. Davon wird auch Rheinland-Pfalz profitieren“, sagt Clemens Hoch.

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