Die Mittel fließen an die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV Speyer), die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, die Hochschulen Mainz und Trier, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau sowie die Universitäten Koblenz und Trier:
Die DUV Speyer erhält eine Förderung in Höhe von 17.200 Euro für die Entwicklung eines Lehrkonzepts, das transdisziplinäre und praxisbasierte Nachhaltigkeitslehre in bestehende Curricula integriert. Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen erhält eine Förderung über 18.000 Euro für die Einrichtung eines „Green Cube“, der als Aktionsfläche, Anlaufstelle und Workshopraum des Green Office dienen soll. Die RPTU Kaiserslautern-Landau erhält 18.000 Euro für ein Projekt unter dem Jahresmotto „BNE in der Hochschullehre“. Für Lehrende sollen Qualifizierungen angeboten werden, BNE fachbezogen, didaktisch fundiert und praxisnah in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren.
Die Hochschule Mainz erhält eine Förderung von 18.000 Euro und baut ein Kompetenznetzwerk für Nachhaltigkeit auf, das koordinierend und impulsgebend zwischen Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung fungiert. Ein Vorhaben an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird mit 18.000 Euro unterstützt: Die Universität will mit studentischen Nachhaltigkeitsbotschaftern und -botschafterinnen die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie begleiten und die Stärkung von BNE in Studium und Lehre beschleunigen.
Die Hochschule Trier wird mit 18.000 Euro gefördert und will ein Nachhaltigkeits-Onboarding für neue Studierende, Mitarbeitende und Lehrende entwickeln und verankern. Die Universität Trier will in ihrem mit 18.000 Euro geförderten Projekt ein exemplarisches Konzept für BNE entwickeln, das in der Folge von mehreren Fachbereichen aufgegriffen werden kann. Weiterhin soll das Green Office gestärkt werden.
An der Universität Koblenz werden zwei Projekte gefördert: Das Projekt „ChallengeYoUK“ wird mit 17.700 Euro unterstützt und zielt auf die Entwicklung, Durchführung und wissenschaftliche Evaluation eines partizipativen Transferlabors als interdisziplinärer Veranstaltungsform. Im Rahmen des Projekts „Transform:uk“, das eine Förderung über 16.277,20 Euro erhält, wird ein inter- und transdisziplinäres Lehr-Lernformat zum nachhaltigen Handeln erarbeitet.
Neben der Förderlinie für Nachhaltigkeit werden im laufenden Jahr auch Personalmittel für rheinland-pfälzische Hochschulen im Bereich Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbeauftragte im Umfang von insgesamt rund einer Million Euro bereitgestellt. Im Rahmen der Änderungen des Hochschulgesetzes im Jahr 2025 wurde Nachhaltigkeit als einer der strategischen Bereiche der Hochschul-Entwicklungsplanung sowie die Berücksichtigung nachhaltiger Entwicklung im Studium neu verankert.